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Wanderung zum Grenzlandmuseum |
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(kjh) Durch´s Karstgebiet zum Grenzlandmuseum Tettenborn
Mehrere solcher idyllisch, romantischen Ausblicke gibt es auf dieser
geführten Wanderung. Geführt nicht nur weil ein Wanderführer mit-
geht und den Weg bestimmt, sondern auch weil man vieles über Natur,
Geschichte und z.B. Geologie erfährt.
Die Geologie ist bei dieser Wanderung ein wichtiger Punkt, denn wir
befinden uns auf einem Großteil der Strecke im Karstgebiet mit seinen
reichhaltigen Gips- bzw.Anhydrit- und Dolomitvorkommen.
- Gips gibt´s nicht, denn eigentlich kommt der Gips erst einmal in Form
von Calciumsulfat als Anhydrit vor. Durch eindringen von Oberflächen-
wasser ensteht dann erst der Gips, der durch Aufnahme des Wassers
sein Volumen drastisch vergrößert. -
Zunächst geht es in Richtung Schwiebachtal, das wir durchqueren. Tal
ist vielleicht ein wenig übertrieben, denn es ist eher ein Tälchen durch
das der Schwiebach fließt.Mit seiner fantastischen Vegetation, seinem
sehr gut angelegtem Naturlehrpfad und seinen Feuchtbiotopen, ist es
allemal ein Höhepunkt der Wanderung.
Weiter führt der Weg durch offenes Feld über Tettenborn-Kolonie nach
Tettenborn. Im Grenzlandmuseum wird man stets freundlich
empfangen. Wartezeiten bis zur nächsten Führung sind äußerst selten,
und so kann man nach einer kleinen Erholungspause an der ca. 45-
minütigen Führung teilnehmen. Mit viel Liebe, Mühe und unendlichem
Zeiteinsatz wurde das Museum unter Leitung von Herrn Reiner Böhle
aufgebaut.
- Wenn gewünscht, und es die Zeit zulässt, ist eine Einkehr zum Kaffe-
trinken vor dem Rückweg möglich –
Durch die vielen Eindrücke manchmal etwas nachdenklich geworden,
geht es von hier aus weiter Richtung Neuhof. Durch´s Pfaffenholz,
vorbei an den Kranichsteinen – hier wird Gips abgebaut -, zu den
Kranichteichen. Vom Oberen Kranichteich hat man diesen wunder-
vollen Blick Richtung Neuhof, den Sachsensteinen und dem Harz
(siehe Foto).
Dann an der Brockenblickhütte angekommen, hat man bei klarer Sicht
eine fantastische Aussicht auf die Harzberge mit dem Brocken und
vielleicht sogar bis zum Kyffhäuser mit dem Kyffhäuserdenkmal.
Bei all diesen Aussichtspunkten werden Stopps eingelegt, nicht nur um
entsprechende Erläuterungen zu geben, sondern einfach auch um ein-
mal inne zuhalten, die Natur mit Ihren unterschiedlichen Stimmungen,
die Landschaft, die Geräusche und Gerüche auf sich wirken zu lassen
und zu genießen.
Der Wanderfuchs.
http://www.wanderservice-harz.de/
Veranstalter : EVENT-AGENTUR Bad Sachsa
Durchführung: wanderservice-harz
Termin: jeden Mittwoch 13:30 Uhr
Start: Zimmervermittlung Bad Sachsa, Hindenburgstr. 6
Gesamtstrecke: Rundweg ca. 14 KM.
Anmeldung ist erforderlich.
© jürgen henkel
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